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Die Kleinigkeiten, die man erst im Training merkt.

Eine Funktionsliste sagt, dass es einen Timer gibt. Hier steht, ob du ihn mit nassen Händen bedienen kannst, ob er weiß, was heute auf dem Plan steht, und ob die Wand dieselbe Sekunde zeigt wie dein Handy.

Der Timer läuft ohne Konto und ohne Gym.

Der Timer im Vollbild: 11:56 in Grün auf Schwarz, darunter „Runde +1“, unten „Pause — halten“ und „Fertig — halten“

In der Halle, wenn die Uhr läuft

Sechs Dinge, die man erst merkt, wenn sie fehlen.

Der Timer vor dem Start mit den Formaten For Time, AMRAP, EMOM, Intervalle und Pause, darunter „Mehrere Blöcke“ und „Gesamtzeit 12:00“
Fünf Formate und „Mehrere Blöcke“ für ganze Abläufe.
  • Eine Uhr für den ganzen Raum

    Der Coach startet einmal vom Handy. Wand und alle Handys zeigen dieselbe Sekunde, auch das, das erst mitten im Workout dazukommt.

    Warum so?

    Nähme jedes Gerät seine eigene Uhr, zeigte ein Fernseher, der vierzig Sekunden nachgeht, vierzig Sekunden zu wenig. Deshalb gleicht sich jedes Gerät mit einer gemeinsamen Uhr ab.

  • Die Zahl springt nie zurück

    Stockt das WLAN, bleibt die Anzeige kurz stehen, statt rückwärts zu laufen.

    Warum so?

    Eine Uhr, die zurückspringt, sieht aus wie ein Fehler, auch wenn sie danach einen Wimpernschlag genauer wäre.

  • Mit nassen Händen bedienbar

    Das Handy liegt neben dem Rig, die Hände sind nass: Ein Tipp irgendwo aufs Display zählt eine Runde. Pause und Zurücksetzen muss man halten, damit nichts aus Versehen passiert.

    Warum so?

    Das Häufige muss groß und leicht sein, das Folgenreiche unfallsicher. Wer zu kurz drückt, sieht eine Rückmeldung, damit der Knopf nicht kaputt wirkt. Läuft eine Vorlesehilfe, reicht ein einfacher Druck, denn Halten wäre dort eine Sperre.

  • Der Timer liest das Workout

    „AMRAP 14“, „EMOM 16“, „30s on / 30s off“, „2 min Pause“: Das Format kommt aus dem Text des Coaches, deutsch wie englisch. Vor dem Workout stellt niemand eine Uhr ein.

    Warum so?

    Wo kein Stichwort im Text steht, rät der Timer nicht. „21-15-9“ mit Time Cap bleibt eine Stoppuhr, statt zu einem erfundenen Intervall zu werden.

  • Er sagt voraus, wo du am Cap landest

    Aus den getippten Runden rechnet er live, wie viele Runden es bis zum Time Cap werden oder wann du fertig bist.

    Warum so?

    Das geht nur, weil Time Cap und Rundenzahl aus dem Workout kommen. Fehlt das Ziel, steht dort nichts, statt einer erfundenen Zahl.

  • Aufwärmen, Teil A, Pause: am Stück

    Mehrteilige Abläufe laufen durch, ohne dass jemand zwischendurch ans Handy muss.

    Warum so?

    Alle Blöcke laufen auf einer gemeinsamen Uhr. Startete jeder Block den nächsten erst an seinem Ende, käme jeder Wechsel etwas zu spät, und über sechs Blöcke summierte sich das.

Die Wandanzeige im Browser: Workout des Tages je Track, daneben die Live-Rangliste
Die Wand ist der Fernseher in der Halle: eine Adresse im Browser, kein Login. Sie zeigt den Lauf, sie steuert ihn nicht.

Auf dem Whiteboard

Die Seite, die deine Leute jeden Tag sehen. Eintragen soll eine Sache von Sekunden sein.

  • Scaling per Wisch

    Nach links wischen wechselt die Stufe. Die nächste steht schon blass daneben, also weiß jeder vorher, wohin es geht.

    Warum so?

    Ein Pfeil allein sagt nur, dass man wechseln kann, nicht wohin. Wer „Rx“ liest, müsste raten, ob dahinter „Scaled“ liegt oder eine dritte Stufe. Wer „Bewegung reduzieren“ eingestellt hat, bekommt ein Überblenden statt einer Verschiebung.

  • RPE mit Erklärung

    Gibt der Coach eine Belastung vor, steht sie direkt auf dem Workout. Ein Tipp öffnet die Skala, damit auch Einsteiger wissen, was RPE 8 heißt.

  • Tippfehler werden abgefangen

    Bei einem auffälligen Wert fragt die App nach, einen unmöglichen nimmt sie nicht an. Eine Zeit über dem Time Cap fragt, ob du den Cap erreicht hast. So verdirbt kein verrutschtes „999999“ die Bestleistung.

    Warum so?

    Ein einziges hartes Limit wäre falsch: Wer 260 kg Kreuzheben zieht, hat sich nicht vertippt. Und ein falscher PR verdirbt dauerhaft die Prozenttabelle.

  • WLAN-Loch? Der Score kommt trotzdem an

    Bricht das Netz beim Speichern weg, wartet das Ergebnis auf dem Handy und geht raus, sobald wieder Netz da ist. Doppelt eingetragen wird dabei nichts.

  • Eure Farbe, gut lesbar

    Ihr hinterlegt eure Gym-Farbe. Chalkday passt sie so weit an, dass die Schrift darauf auch bei Hallenlicht lesbar bleibt.

    Warum so?

    Übernimmt man eine Farbe ungeprüft, wird die Schrift darauf oft zu blass, gerade bei Kunstlicht und verschwitzter Brille.

Das Whiteboard des Tages in der App, mit Track-Auswahl und dem Workout darunter
Achte auf den Chip neben „5 Sets“: aktive Stufe hell, die nächste blass daneben.
Die Workout-Karte der Wandanzeige: Track WOD, ein Workout auf Zeit über zwei Runden mit den Rx-Lasten darüber
Dasselbe Workout an der Wand, in Kilo, lesbar aus zehn Metern.
Die Ranglisten-Karte des Kraftteils mit sechs Ergebnissen in Kilogramm, getrennt nach Frauen und Männern
Die Rangliste dazu, gewertet in Kilo, weil das Workout es so vorgibt.

Sonntagabend, wenn das Programming kommt

Hier nimmt Chalkday dir die meiste Arbeit ab. Und hier solltest du einer Maschine am wenigsten blind vertrauen. Beides ist eingebaut.

Der Import-Assistent der Console: Datei, Link oder Text einfügen, dazu Haupt-Track, Programm und Sprache
Hochladen, prüfen, übernehmen. Auf Wunsch kommt englisches Programming auf Deutsch, die Übungsnamen bleiben, wie man sie in der Halle ruft.
  • Die Wochenmail liegt zum Prüfen bereit

    Dein Programming-Anbieter schickt die Woche an eine eigene E-Mail-Adresse deiner Box. In der Console liegt sie dann zum Prüfen bereit. Nach „Übernehmen“ ist sie geplant, sichtbar ab deiner Freischaltzeit.

    Warum so?

    Ein Upload-Feld vergisst man sonntags um 22 Uhr. Damit nichts Fremdes hereinkommt, bestätigst du den Absender einmal.

  • Aus 66 lb werden 30 kg, das Original bleibt stehen

    Aus „66 lb“ wird „30 kg (66 lb)“. So siehst du nach, ob die Umrechnung stimmt, bevor die Zahl an der Hantel steht.

    Warum so?

    Wer umrechnet und die Quelle wegwirft, nimmt dem Coach die Kontrolle. Auch Höhen und Strecken wie „10/9 ft“ werden inzwischen umgerechnet, das Original bleibt stehen.

  • Widersprüche landen bei dir

    Steht in der Quelle „52 kg (75 lb)“, rechnet Chalkday nach (75 lb sind 34 kg) und legt dir den Widerspruch vor. Du entscheidest, mit der Quelle vor dir.

    Warum so?

    Den Fehler zu übernehmen hieße, ihn an die Wand zu schreiben. Ihn still zu korrigieren hieße, eine Zahl hinzuschreiben, die in keinem Dokument steht.

  • Deine Stufen bleiben deine Stufen

    „Competitor“, „Level 2“, „Masters 55+“: Die Stufen kommen so in die App, wie sie im Programming stehen, in derselben Reihenfolge.

    Warum so?

    Alles in Rx und Scaled zu pressen hieße, dein Programming umzuschreiben.

  • Du siehst, was du prüfen musst

    Was Chalkday nicht sicher erkannt hat, ist markiert, mit Grund. Ein Filter blendet den Rest aus.

    Warum so?

    „Alles grün“ wäre gelogen, „alles prüfen“ wäre dasselbe wie abtippen.

  • Es lernt, wie deine Box schreibt

    Korrigierst du einen Titel, eine Wertung oder ein Time Cap, merkt sich dein Gym die Regel für den nächsten Import vom selben Anbieter.

    Warum so?

    Gelernt wird die Regel, nicht der Einzelfall, und erst, wenn sie zweimal beobachtet wurde. Ein einzelner Ausreißer ändert also nichts.

Bei Formaten, die wir kennen, übernimmt Chalkday Tage, Stufen, Lasten und Time Cap direkt aus dem Dokument, ohne KI. Die Zahlen an der Hantel sollen nicht von einer Vorhersage abhängen.

Was noch nicht so weit ist

  • Anbindung an dein Verwaltungssystem

    In Arbeit. Gebaut und getestet, aber noch bei keiner echten Box gelaufen. Der Pilot mit Virtuagym steht an, weitere Systeme auf Anfrage.

  • Das Zeichen „heute in der Halle“

    Kommt mit der Anbindung, weil es die Check-ins aus deinem Verwaltungssystem braucht.

  • Querformat im Timer

    Noch nicht. Bis dahin läuft der Timer im Hochformat.

  • Töne sind Beiwerk

    Der Timer piept, aber die Uhr hängt nicht daran. Ist das Handy stumm, läuft sie trotzdem weiter. Verlass dich auf die Zahl.

  • Die Apps in den Stores

    Kommen später. Bis dahin läuft alles im Handy-Browser, ohne Installation.

Fehlt dir etwas? Schreib es uns. Du bekommst ein Datum oder ein ehrliches „wissen wir noch nicht“.

Selbst ansehen geht schneller als lesen

Die Wand öffnest du mit einem Klick, die App mit dem Gastzugang. Passt es, bewirb dich für die Beta.